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Hellmut Frömsdorf

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Hellmut Frömsdorf
Geburtsdatum: 27.03.1921
Geburtsort: Schimmelwitz
Geburtsort Lage - Damals: Landkreis Neumarkt - Regierungsbezirk Breslau - Preußische Provinz Niederschlesien
Geburtsort Lage - Heute: Wszemiłowice - Kreis Breslau - Woiewodschaft Niederschlesien - Republik Polen
Todesdatum: 06.05.1945 (24 Jahre)
Todesort: Nordatlantik östlich von Long Island (USA)
Position: 41° 13' Nord - 71° 27' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 853
Dienstgrade
01.02.1940 Seekadett (Ernennung)
01.07.1940 Fähnrich zur See
01.07.1941 Oberfähnrich zur See
01.03.1942 Leutnant zur See
01.12.1943 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.12.1943 (-349-)
Orden und Auszeichnungen
01.07.1942 Flotten-Kriegsabzeichen
00.09.1943 Dienstauszeichnung IV. Klasse
05.07.1944 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.10.1944 U-Bootskriegsabzeichen 1939
Militärischer Werdegang
15.09.1939 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew X/39.
16.09.1939 - 29.11.1939 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
30.11.1939 - 08.01.1940 Bordausbildung auf dem Linienschiff Schleswig-Holstein.
09.01.1940 - 10.06.1940 Bordausbildung auf dem Leichter Kreuzer Emden.
11.06.1940 - 25.08.1940 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
26.08.1940 - 24.11.1940 Kommandiert zur Vorbereitung für das Unternehmen Seelöwe bei der Marinehafenabteilung Le Havre.
25.11.1940 - 31.01.1941 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
01.02.1941 - 02.02.1941 U-Bootsausbildung bei der 24. U-Flottille, Memel.
03.02.1941 - 05.04.1941 Lehrgang bei der 1. U-Ausbildungsabteilung, Plön.
06.04.1941 - 31.05.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
01.06.1941 - 29.06.1941 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
30.06.1941 - 27.07.1941 Flaklehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Swinemünde.
28.07.1941 - 28.09.1941 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
29.09.1941 - 14.10.1941 U-Lehrgang für Offiziere bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
15.10.1941 - 09.05.1943 Zur Verfügung der 1. U-Flottille, Kiel und der 22. U-Flottille, Gotenhafen.
10.05.1943 - 24.06.1943 Baubelehrung für U 853 bei der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Bremen.
25.06.1943 - 09.07.1944 I. Wachoffizier auf U 853 (IX C/40) unter Helmut Sommer. 1 Unternehmung:
11.04.1944 - 04.07.1944 - Nordatlantik. (Verwundung des Kommandanten durch Fliegerangriff).
17.06.1944 - 09.07.1944 Kommandant in Vertretung von U 853 (IX C/40). (Keine Unternehmungen).
16.07.1944 - 31.08.1944 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 23. U-Flottille, Danzig.
01.09.1944 - 15.10.1944 Kommandant von U 853 (Ernennung) Kommando nicht angetreten.
15.10.1944 - 06.05.1945 Kommandant von U 853 (IX C/40). 1 Unternehmung:
23.02.1945 - 06.05.1945 - Nordatlantik, Ostküste der USA. 1 Schiff ↓ 5.353 BRT, 1 Korvette ↓ 430 ts.
06.05.1944 Beim Verlust seines Bootes U 853, im Nordatlantik östlich von Long Island, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Hedgehog der US-Geleitzerstörer USS Atherton (DE-169) (Lt.Comdr. Lewis Iselin) und der US-Fregatte USS Moberly (PF-63) (Lt.Comdr. Leslie-Bliss Tollaksen) versenkt. (Totalverlust, 55 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 74. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 70. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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