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Karl-Heinz Frischke

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Karl Heinz Frischke
Geburtsdatum: 25.01.1912
Geburtsort: Charlottenburg
Geburtsort Lage - Damals: Stadtkreis Charlottenburg - Regierungsbezirk Potsdam - Preußische Provinz Brandenburg
Geburtsort Lage - Heute: Stadtteil von Berlin (1920) - Kreisfreie Stadt - Bundesland Berlin - Bundeshauptstadt
Todesdatum: 06.05.1945 (33 Jahre)
Todesort: Nordatlantik südöstlich von Neufundland
Position: 43° 18' Nord - 47° 44' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 881
Dienstgrade
21.08.1937 Obermatrose der Reserve
10.09.1938 Bootsmannsmaat der Reserve
22.10.1938 Bootsmann der Reserve
01.04.1940 Leutnant zur See der Reserve
01.06.1942 Oberleutnant zur See der Reserve
01.04.1945 Kapitänleutnant der Reserve
Orden und Auszeichnungen
06.06.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
20.11.1940 Kriegsabzeichen für Minensuch-, Ubootsjagd- und Sicherungsverbände
Militärischer Werdegang
01.10.1936 Eintritt in die Kriegsmarine als Rekrut.
01.10.1936 - 14.02.1937 Infanteristische Grundausbildung bei der 3./IV. Marine-Artillerieabteilung, Cuxhaven.
15.02.1937 - 30.09.1937 In der 1. Räumbootsflottille.
21.08.1937 - Reserve-Offiziersanwärter R.O.A.
01.10.1937 - 00.11.1937 Lehrgang bei der II. Marine-Unteroffizierslehrabteilung, Wesermünde.
00.11.1937 - 00.01.1940 Nicht ermittelt.
00.01.1940 - 00.01.1941 Wachoffizier und Kommandant des Vorpostenbootes V 108 in der 1. Vorpostenflottille.
00.02.1941 - 27.03.1943 Beim Befehlshaber der Sicherung Ostsee.
16.08.1942 - 27.03.1943 Wachoffizier auf dem Führerschiff Reiher.
29.03.1943 - 06.06.1943 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
07.06.1943 - 01.08.1943 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
02.08.1943 - 04.09.1943 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
05.09.1943 - 16.01.1944 Kommandantenschüler auf U 970 (VII C) unter Hans-Heinrich Ketels. (Ausbildung und Erprobungen).
16.01.1944 - 29.02.1944 Kommandanten-Lehrgang. 64. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
07.03.1944 - 26.05.1944 Baubelehrung für U 881 bei der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Bremen.
27.05.1944 - 06.05.1945 Kommandant von U 881 (IX C/40). 1 Unternehmung:
19.03.1945 - 06.05.1945 - Nordatlantik, südöstlich Neufundland.
06.05.1945 Beim Verlust seines Bootes U 881, im Nordatlantik südöstlich von Neufundland, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Wasserbomben des US-Geleitzerstörers USS Farquhar (DE-139) (Lt.Comdr. Delton-E. Walter) versenkt. (Totalverlust, 53 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 73. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 69. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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