Aktionen

Küstensicherungsverband norwegische Westküste: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
Zeile 16: Zeile 16:
 
| || ||
 
| || ||
 
|-
 
|-
| colspan="3" | Der Küstensicherungsverband norwegische Westküste wurde im Mai 1940 aufgestellt und im Mai 1944 aufgeteilt. Der Verband unterstand dem Kommandierenden Admiral norwegische Westküste. Einsatzgebiet waren die Bereiche der Kommandanten der Seeverteidigung von Oslo, Kristiansand, Stavanger und Bergen. Das Stabsquartier lag in Bergen auf dem Wohnschiff TAN ex POLARIS. Im Mai 1944 wurde der Verband geteilt in den 5. und 6. Küstenschutzverband.
+
| colspan="3" | Der Küstensicherungsverband norwegische Westküste war eine regionale Führungsebene der Sicherungsstreitkräfte, die nach der Besetzung Norwegens ([[Unternehmen Weserübung]]) im Jahr 1940 geschaffen wurde.  
 
|-
 
|-
 
| || ||
 
| || ||
 
|-
 
|-
| colspan="3" | '''Unterstellt waren die:'''
+
| || ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Organisation und Unterstellung:
 +
|-
 +
| || ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Der Verband unterstand dem Admiral der norwegischen Westküste (Sitz in Bergen). Er koordinierte die Sicherung der strategisch wichtigen Fjorde und Küstengewässer, die als Transitstrecken für die U-Boot-Waffe und Erztransporte dienten.
 +
|-
 +
| || ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Zusammensetzung:
 +
|-
 +
| || ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Dem Verband unterstanden verschiedene Sicherungsflottillen, die sich aus Minensuchbooten, Räumbooten und Vorpostenbooten zusammensetzten. Viele dieser Einheiten waren umgerüstete Fischdampfer oder Walfänger, die für den Einsatz in den tiefen Fjorden und bei schwerem Wetter an der norwegischen Küste besonders geeignet waren.
 +
|-
 +
| || ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Kernaufgaben:
 +
|-
 +
| || ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Die Hauptaufgabe war die Sicherung der „Zwangswege“ gegen britische Luftminen und U-Boot-Angriffe. Dies war lebensnotwendig für die Front-U-Boote, die Stützpunkte wie Bergen oder Drontheim ansteuerten. Zudem leistete der Verband Geleitschutz für Küstentransporte und führte Rettungsdienste bei Seenot von Luftwaffen- oder Marineneinheiten durch.
 +
|-
 +
| || ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Bedeutung für die U-Boot-Waffe:
 +
|-
 +
| || ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Der Verband stellte sicher, dass die U-Boote nach dem Verlassen der Stützpunkte sicher das freie Meer erreichten. Einheiten oder die Schiffe der [[2. Minensuchflottille]] arbeiteten oft eng mit den Sicherungsverbänden in Norwegen zusammen, um die Minenfreiheit der Fjorde zu garantieren.
 +
|-
 +
| || ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Kriegsverlauf:
 +
|-
 +
| || ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Mit der zunehmenden alliierten Luftüberlegenheit ab dem Jahr 1943 wurde die Arbeit des Verbandes immer gefährlicher. Die Einheiten waren ständigen Angriffen durch das britische Coastal Command ausgesetzt, was zu hohen Verlusten unter den oft unterbewaffneten Sicherungsfahrzeugen führte.
 +
|-
 +
| || ||
 +
|-
 +
! colspan="3" |Unterstellt waren die:
 
|-
 
|-
 
| || ||
 
| || ||
Zeile 38: Zeile 80:
 
| || ||
 
| || ||
 
|-
 
|-
| colspan="3" | Lexikon der Wehrmacht  → [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Sicherung/Kuestensicherungsverb.htm | Küstensicherungsverband norwegische Westküste]
+
| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Sicherung/Kuestensicherungsverb.htm| Küstensicherungsverband norwegische Westküste]
 +
|-
 +
| Bundesarchiv, Signatur RM 55 || colspan="3" | Dienststellen der Kriegsmarine in Norwegen – Invenio Online-Recherche. Enthält Kriegstagebücher und Befehle des Admirals der norwegischen Westküste.
 
|-
 
|-
 
| || ||
 
| || ||

Aktuelle Version vom 30. Januar 2026, 16:01 Uhr

Datenblatt Küstensicherungsverband norwegische Westküste
Der Küstensicherungsverband norwegische Westküste war eine regionale Führungsebene der Sicherungsstreitkräfte, die nach der Besetzung Norwegens (Unternehmen Weserübung) im Jahr 1940 geschaffen wurde.
Organisation und Unterstellung:
Der Verband unterstand dem Admiral der norwegischen Westküste (Sitz in Bergen). Er koordinierte die Sicherung der strategisch wichtigen Fjorde und Küstengewässer, die als Transitstrecken für die U-Boot-Waffe und Erztransporte dienten.
Zusammensetzung:
Dem Verband unterstanden verschiedene Sicherungsflottillen, die sich aus Minensuchbooten, Räumbooten und Vorpostenbooten zusammensetzten. Viele dieser Einheiten waren umgerüstete Fischdampfer oder Walfänger, die für den Einsatz in den tiefen Fjorden und bei schwerem Wetter an der norwegischen Küste besonders geeignet waren.
Kernaufgaben:
Die Hauptaufgabe war die Sicherung der „Zwangswege“ gegen britische Luftminen und U-Boot-Angriffe. Dies war lebensnotwendig für die Front-U-Boote, die Stützpunkte wie Bergen oder Drontheim ansteuerten. Zudem leistete der Verband Geleitschutz für Küstentransporte und führte Rettungsdienste bei Seenot von Luftwaffen- oder Marineneinheiten durch.
Bedeutung für die U-Boot-Waffe:
Der Verband stellte sicher, dass die U-Boote nach dem Verlassen der Stützpunkte sicher das freie Meer erreichten. Einheiten oder die Schiffe der 2. Minensuchflottille arbeiteten oft eng mit den Sicherungsverbänden in Norwegen zusammen, um die Minenfreiheit der Fjorde zu garantieren.
Kriegsverlauf:
Mit der zunehmenden alliierten Luftüberlegenheit ab dem Jahr 1943 wurde die Arbeit des Verbandes immer gefährlicher. Die Einheiten waren ständigen Angriffen durch das britische Coastal Command ausgesetzt, was zu hohen Verlusten unter den oft unterbewaffneten Sicherungsfahrzeugen führte.
Unterstellt waren die:
23. Minensuchflottille 30. Minensuchflottille 52. Minensuchflottille
11. U-Jagdflottille 17. U-Jagdflottille 51. Vorpostenflottille
53. Vorpostenflottille 52. Vorpostenflottille
Quellenangabe
Lexikon der Wehrmacht Küstensicherungsverband norwegische Westküste
Bundesarchiv, Signatur RM 55 Dienststellen der Kriegsmarine in Norwegen – Invenio Online-Recherche. Enthält Kriegstagebücher und Befehle des Admirals der norwegischen Westküste.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
>>>>U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki<<<<
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132