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| Datenblatt
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Marine-Artillerieabteilung 501
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| Die M.A.A. 501 bildete das artilleristische Rückgrat der Verteidigung des Oslofjords; sie sicherte die Zufahrtswege zum Hauptstützpunkt Oslo gegen alliierte See- und Luftstreitkräfte sowie gegen mögliche Landungsunternehmen.
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| Historischer Kontext & Organisation
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| Aufstellung: Ursprünglich im März 1940 als M.A.A. 304 aufgestellt, im Juni 1940 in M.A.A. Horten und schließlich im Juli 1940 in M.A.A. 501 umbenannt.
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| Standorte: Zunächst in Horten stationiert, erfolgte im Oktober 1940 die Verlegung nach Toröd und später nach Maageröy. Die Abteilung gliederte sich in sechs Batterien, die über das Fjordgebiet verteilt waren.
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| Befehlsstruktur: Ab 1942 unterstand sie dem Kommandanten der Seeverteidigung des Oslofjordes. Einzigartig war hierbei die Personalunion: Der Abteilungs-Kommandeur fungierte gleichzeitig als Artilleriekommandeur Oslofjord.
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| Ende: Die Abteilung blieb bis zur Kapitulation im Mai 1945 in ihren Stellungen und war maßgeblich an der Übergabe der Befestigungen an die norwegischen Streitkräfte beteiligt.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Schutz der Basis: Oslo war ein zentraler logistischer Knotenpunkt für die U-Boot-Waffe (u. a. Sitz der K.M.D. Oslo). Die Batterien der M.A.A. 501 schützten die dort einlaufenden Frontboote sowie die Truppentransporter vor feindlichen Durchbrüchen.
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| Personalhistorische Einordnung: In den Stammrollen (BArch RM 121/642) finden sich häufig Nachweise über Offiziere, die nach einem Artillerielehrgang zur M.A.A. 501 kommandiert wurden, um dort praktische Erfahrung in der Küstenverteidigung zu sammeln.
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| Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 55 / 112 |
Akten des Admirals der norwegischen Südküste zur operativen Führung der Marine-Artillerie im Oslofjord.
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| BArch RM 121 / 162 |
Dienstvorschriften über die Organisation und Bewaffnung der Marine-Artillerieabteilungen in Norwegen.
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| BArch RM 7 / 2331 |
Unterlagen der Seekriegsleitung zur strategischen Verteidigungsplanung der norwegischen Küste.
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| Literaturverweise
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H.: |
Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band II, Kapitel zur Küstenartillerie und Bodenorganisation in Norwegen).
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| Harnack, Wolfgang: |
Die Verteidigung der Küsten (Detaillierte Darstellung der Stellungen und Batterien im Bereich Oslofjord).
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| Mallmann Showell, Jak P.: |
The German Navy in World War Two (Informationen zur administrativen Struktur der Seeverteidigungskommandanten).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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