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U-Taktische Ausbildung: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| colspan="3" | U-Taktische Ausbildung (Unterseeboot-Taktische Ausbildung) war der finale kognitive Schliff für das Führungspersonal. Während in den Schießlehrgängen das Handwerk des Torpedoschusses geübt wurde, lernte man hier das strategische Denken: Wie führt man ein Boot oder eine ganze Gruppe von Booten erfolgreich gegen einen geschützten Geleitzug.
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| colspan="3" | Die U-Taktische Ausbildung bildete den finalen kognitiven Schliff für das Führungspersonal der U-Boot-Waffe. Während technische Lehrgänge das Handwerk vermittelten, wurde hier das strategische Denken geschult: Das Ziel war die Befähigung, ein Boot oder eine Gruppe von Booten („Rudel“) erfolgreich gegen gesicherte Geleitzüge zu führen.
 
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| colspan="3" | Anfang: Die systematische taktische Schulung wurde ab 1935 mit der Gründung der U-Boot-Schule (später U-Lehrdivision) etabliert.
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| Grundlagen der Rudeltaktik: || colspan="3" | Im Zentrum stand die von Karl Dönitz entwickelte Taktik des koordinierten Angriffs. Die Offiziere der Crews 37/38 lernten, Geleitzüge zu finden, Fühlung zu halten, weitere Boote per Funk heranzuführen und bei Nacht koordiniert über Wasser anzugreifen, um die gegnerische Abwehr (Radar/Asdic) zu unterlaufen.
 
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| colspan="3" | Ziele und theoretische Grundlagen:
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| Der Taktik-Simulator: || colspan="3" | In Lehrsälen (z. B. der 2. U.L.D.) wurde an riesigen Tischen mit Schiffsmodellen trainiert. In Planspielen mussten die Schüler in Sekunden auf unvorhergesehene Lagen, wie das plötzliche Auftauchen eines Zerstörers, reagieren, um ihre taktischen Instinkte zu schärfen.
 
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| colspan="3" | Das Hauptziel war die Vermittlung der sogenannten Rudeltaktik, die maßgeblich von Karl Dönitz entwickelt worden war. Die Offiziere der Crew 1937 und Crew 1938 lernten hier, dass ein einzelnes Unterseeboot gegen moderne Sicherungsmittel kaum eine Chance hatte. Die Ausbildung konzentrierte sich darauf, wie man einen Geleitzug findet, Fühlung hält, andere Boote per Funk heranführt und dann koordiniert bei Nacht über Wasser angreift. Ein zentraler Punkt war das Verständnis der gegnerischen Abwehrtaktiken wie Radar und Asdic (Schallortung), um deren Schwachstellen auszunutzen.  
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| Praktische Übungen: || colspan="3" | Auf See (z. B. bei der 27. U-Flottille) simulierten mehrere Schulboote ein Wolfsrudel gegen einen Übungs-Geleitzug. Hierbei wurden Funkdisziplin, das Halten der Fühlung bei schlechter Sicht und das Manövrieren unter Gefechtsbedingungen in der Ostsee gedrillt.
 
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| colspan="3" | Die Ausbildung am Taktik-Simulator:
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| colspan="3" | Ein Großteil dieser Ausbildung fand an Land in spezialisierten Taktik-Lehrsälen statt, zum Beispiel bei der 2. Unterseeboot-Lehrdivision. Hier gab es riesige Tische, auf denen Schiffsbewegungen mit Modellen dargestellt wurden. Die Offiziere mussten in Planspielen auf unvorhergesehene Situationen reagieren. Wenn der Ausbilder zum Beispiel meldete, dass ein Zerstörer aus dem Nebel auftaucht, musste der Schüler innerhalb von Sekunden entscheiden: Angreifen, Ablaufen oder Alarmtauchen. Diese Trockenübungen waren entscheidend, um die taktischen Instinkte zu schärfen.
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! colspan="3" | Gliederung der Lehrinhalte
 
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| colspan="3" | Praktische Übungen in der Ostsee:
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| colspan="3" | In der zweiten Phase wurde das Gelernte auf See umgesetzt. Bei den taktischen Übungsfahrten der Unterseeboot-Lehrdivisionen simulierten mehrere Schulboote ein Wolfsrudel. Ein Verband aus Zielschiffen und Sicherungsfahrzeugen diente als Geleitzug. Die angehenden Kommandanten mussten die Funkdisziplin wahren und ihre Angriffe zeitlich so abstimmen, dass die Abwehr des Gegners durch die Vielzahl der Angreifer überfordert wurde. Hierbei wurde besonders das Halten der Fühlung bei schlechter Sicht und das taktische Manövrieren an der Wasseroberfläche bei Nacht gedrillt.
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| Zusammenarbeit Luftwaffe: || colspan="3" | Schulung in der Kooperation mit Fernaufklärern. Die Offiziere lernten die Interpretation von Luftmeldungen und den Einsatz des Bootes als Funkfeuer für einfliegende Maschinen – ein Schwerpunkt der Jahre 1941/42.
 
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| colspan="3" | Zusammenarbeit mit der Luftwaffe:
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| Abwehrtaktik: || colspan="3" | Tiefgehendes Verständnis der gegnerischen Sicherungsmittel. Die Schüler lernten die Schwachstellen von ASDIC-Ortung und Radar kennen, um Angriffe so unauffällig wie möglich zu gestalten.
 
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| colspan="3" | Ein weiterer Aspekt der taktischen Ausbildung war die Kooperation mit Fernaufklärern der Luftwaffe. Die Offiziere lernten, wie man Positionsmeldungen von Flugzeugen interpretiert und wie man das eigene Boot als Funkfeuer für einfliegende Maschinen einsetzt. Diese kombinierte Kriegführung war besonders in den Jahren 1941 und 1942 ein Schwerpunkt der Lehrgänge, bevor die alliierte Luftüberlegenheit diese Zusammenarbeit fast unmöglich machte.
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| Führung & Kommunikation: || colspan="3" | Drillen der Führungs- und Meldewege zwischen den Booten und dem B.d.U. (Befehlshaber der Unterseeboote), um die Schlagkraft des Verbandes durch Zeitkoordination zu maximieren.
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| colspan="3" | Gefechtsreife: Während die technischen Lehrgänge das „Handwerk“ vermittelten, schuf die taktische Ausbildung die Voraussetzung für den Erfolg an der Front. Hier lernten die Offiziere (wie der I. Wachoffizier) und Kommandanten das „Jäger-Denken“.
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| Gefechtsreife: || colspan="3" | Die taktische Ausbildung schuf die Voraussetzung für den Erfolg an der Front. Sie formte das „Jäger-Denken“, das für die operative Effektivität der Waffe entscheidend war.
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| colspan="3" | Simulator und Praxis: Die Ausbildung erfolgte an Land am Angriffssimulator und auf See durch Manöver mit Übungs-Geleitzügen (z. B. bei der 27. U-Flottille).
 
 
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| colspan="3" | Personalhistorische Einordnung: In den Stammrollen markiert dieser Lehrgang den Übergang von der theoretischen Schulung zur operativen Einsetzbarkeit. Er war die letzte Stufe vor der Versetzung zur Baubelehrung oder auf ein Frontboot.
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| Werdegang: || colspan="3" | In den Stammrollen markiert dieser Lehrgang den Übergang von der theoretischen Fachschulung zur operativen Einsetzbarkeit. Er war die letzte Stufe vor der Versetzung zur Baubelehrung oder direkt auf ein Frontboot.
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 
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| BArch RM 20 / 1215 || colspan="3" | Akten der Inspektion des Unterseebootwesens (U.I.) zur Entwicklung und Anpassung der taktischen Lehrmeinungen an die Kriegslage.
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| BArch RM 123 || colspan="3" | Akten der Unterseeboot-Lehrdivisionen. Beinhaltet taktische Richtlinien und Protokolle der Planspiele in den Taktik-Lehrsälen.
 
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| BArch RM 20 / 885 || colspan="3" | Unterlagen des Befehlshabers der Unterseeboote (B.d.U.) zur Auswertung von Frontberichten für die taktische Ausbildung.
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| BArch RM 7 || colspan="3" | Unterlagen der Seekriegsleitung (Skl) über die taktische Zusammenarbeit zwischen Marine und Luftwaffe (Aufklärung).
 
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| BArch RM 3 / 1024 || colspan="3" | Dienstvorschriften über die Durchführung von taktischen Übungen in der Ostsee.
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten der Seeoffiziere mit Nachweisen über die Teilnahme an taktischen Verbandsübungen in der Ostsee.
 
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| Hessler, Günter || colspan="3" | The U-Boat War in the Atlantic. (Zentrale Studie zur taktischen Entwicklung und deren Vermittlung an die Kommandanten).
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| Dönitz, Karl || colspan="3" | „Zehn Jahre und zwanzig Tage“ (Details zur Entwicklung und Ausbildung der Rudeltaktik).
 
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band III, Kapitel zur Struktur der taktischen Ausbildungseinheiten).
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| Busch, Rainer / Röll, Hans-Joachim || colspan="3" | „Der U-Boot-Krieg 1939-1945“ (Informationen zur taktischen Schulung bei der 27. U-Flottille).
 
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| Rössler, Eberhard || colspan="3" | Die deutschen U-Boote und ihre Werften. (Bietet Kontext zur taktischen Erprobung neuer Bootstypen während der Ausbildung).  
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. || colspan="3" | „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel zur taktischen Ausbildung).
 
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| colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
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| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 
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Aktuelle Version vom 15. Februar 2026, 18:20 Uhr

Ausbildung U-Taktische Ausbildung
Die U-Taktische Ausbildung bildete den finalen kognitiven Schliff für das Führungspersonal der U-Boot-Waffe. Während technische Lehrgänge das Handwerk vermittelten, wurde hier das strategische Denken geschult: Das Ziel war die Befähigung, ein Boot oder eine Gruppe von Booten („Rudel“) erfolgreich gegen gesicherte Geleitzüge zu führen.
Historischer Kontext & Organisation
Grundlagen der Rudeltaktik: Im Zentrum stand die von Karl Dönitz entwickelte Taktik des koordinierten Angriffs. Die Offiziere der Crews 37/38 lernten, Geleitzüge zu finden, Fühlung zu halten, weitere Boote per Funk heranzuführen und bei Nacht koordiniert über Wasser anzugreifen, um die gegnerische Abwehr (Radar/Asdic) zu unterlaufen.
Der Taktik-Simulator: In Lehrsälen (z. B. der 2. U.L.D.) wurde an riesigen Tischen mit Schiffsmodellen trainiert. In Planspielen mussten die Schüler in Sekunden auf unvorhergesehene Lagen, wie das plötzliche Auftauchen eines Zerstörers, reagieren, um ihre taktischen Instinkte zu schärfen.
Praktische Übungen: Auf See (z. B. bei der 27. U-Flottille) simulierten mehrere Schulboote ein Wolfsrudel gegen einen Übungs-Geleitzug. Hierbei wurden Funkdisziplin, das Halten der Fühlung bei schlechter Sicht und das Manövrieren unter Gefechtsbedingungen in der Ostsee gedrillt.
Gliederung der Lehrinhalte
Zusammenarbeit Luftwaffe: Schulung in der Kooperation mit Fernaufklärern. Die Offiziere lernten die Interpretation von Luftmeldungen und den Einsatz des Bootes als Funkfeuer für einfliegende Maschinen – ein Schwerpunkt der Jahre 1941/42.
Abwehrtaktik: Tiefgehendes Verständnis der gegnerischen Sicherungsmittel. Die Schüler lernten die Schwachstellen von ASDIC-Ortung und Radar kennen, um Angriffe so unauffällig wie möglich zu gestalten.
Führung & Kommunikation: Drillen der Führungs- und Meldewege zwischen den Booten und dem B.d.U. (Befehlshaber der Unterseeboote), um die Schlagkraft des Verbandes durch Zeitkoordination zu maximieren.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Gefechtsreife: Die taktische Ausbildung schuf die Voraussetzung für den Erfolg an der Front. Sie formte das „Jäger-Denken“, das für die operative Effektivität der Waffe entscheidend war.
Werdegang: In den Stammrollen markiert dieser Lehrgang den Übergang von der theoretischen Fachschulung zur operativen Einsetzbarkeit. Er war die letzte Stufe vor der Versetzung zur Baubelehrung oder direkt auf ein Frontboot.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 123 Akten der Unterseeboot-Lehrdivisionen. Beinhaltet taktische Richtlinien und Protokolle der Planspiele in den Taktik-Lehrsälen.
BArch RM 7 Unterlagen der Seekriegsleitung (Skl) über die taktische Zusammenarbeit zwischen Marine und Luftwaffe (Aufklärung).
BArch PERS 6 Personalakten der Seeoffiziere mit Nachweisen über die Teilnahme an taktischen Verbandsübungen in der Ostsee.
Literaturverweise
Dönitz, Karl „Zehn Jahre und zwanzig Tage“ (Details zur Entwicklung und Ausbildung der Rudeltaktik).
Busch, Rainer / Röll, Hans-Joachim „Der U-Boot-Krieg 1939-1945“ (Informationen zur taktischen Schulung bei der 27. U-Flottille).
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel zur taktischen Ausbildung).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132