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3. U-Lehrdivision: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| colspan="3" | Die 3. Unterseeboots-Lehrdivision (3. U.L.D.) war die "technische Schmiede" der späten Kriegsjahre. Während die 2. U.L.D. in Gotenhafen saß, war die 3. U.L.D. das Zentrum der Ausbildung in der westlichen Ostsee.
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| colspan="3" | Die 3. Unterseeboot-Lehrdivision war die "technische Schmiede" der späten Kriegsjahre in der westlichen Ostsee. Während andere Divisionen taktische Schwerpunkte setzten, war die 3. U.L.D. das Zentrum für die Ausbildung des Personals, das im Bootbauch die komplexen Antriebsanlagen bediente.
 
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| colspan="3" | Gegründet im September 1943 in Neustadt in Holstein. Sie blieb dort bis zum Kriegsende im Mai 1945 stationiert.
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| Aufstellung: || colspan="3" | Gegründet im September 1943 in Neustadt in Holstein. Die Division unterstand dem Höheren Kommando der Unterseebootausbildung (H.K.U.) und blieb bis zum Kriegsende im Mai 1945 an diesem Standort aktiv.
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| Auftrag: || colspan="3" | Der Fokus lag massiv auf der technischen Unterweisung. Hier wurden Maschinisten, Motorenwärter und spezialisiertes technisches Personal ausgebildet, insbesondere für die neuen Elektro-Boote vom Typ XXI.
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| Schulungsbetrieb: || colspan="3" | Zur praktischen Handhabung diente in Neustadt das berühmte [[U 48]] als stationäres Schulboot. Hier übten die Techniker die Handgriffe unter Realbedingungen, ohne dass das Boot für Frontfahrten eingesetzt wurde.
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| colspan="3" | Aufgaben: Der Fokus lag massiv auf der technischen Unterweisung. Hier wurden vor allem die Männer ausgebildet, die tief im Bauch der Boote arbeiteten: Maschinisten, Motorenwärter und technisches Personal für die neuen Elektro-Boote (Typ XXI).
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| colspan="3" | Unterstellung: Sie unterstand dem Höheren Kommando der Unterseebootsausbildung (H.K.U.).
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| I. Abteilung: || colspan="3" | Zuständig für die administrative Führung und die allgemeine militärische Ausbildung der technischen Lehrgangsteilnehmer.
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| II. Abteilung: || colspan="3" | Fachspezifische Motoren- und Technikausbildung. Die Soldaten lernten an Schnittmodellen und realen Aggregaten die Wartung und Instandsetzung der Diesel- und Elektromotoren.
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| Verbund: || colspan="3" | Die Division war eng in das H.K.U.-System eingebunden, um den enormen Bedarf an versierten Technikern für die Endphase des Seekrieges und die neuen U-Boot-Generationen zu decken.
 
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| colspan="3" | Die Division gliederte sich wie folgt:
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| Technischer Vorsprung: || colspan="3" | Die Ausbildung an der 3. U.L.D. war Voraussetzung für den Dienst auf den modernen Typ XXI Booten, deren elektrische Anlagen weitaus höhere Anforderungen an das Personal stellten als die klassischen Typ VII Boote.
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| Erhalt der Einsatzkraft: || colspan="3" | Durch den Drill an Realmodellen wurde sichergestellt, dass technische Ausfälle auf See durch die Besatzung selbst behoben werden konnten, was die Autarkie der Boote im Einsatz erhöhte.
 
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| colspan="3" | I. Abteilung: Zuständig für die administrative Führung und die allgemeine militärische Ausbildung der technischen Lehrgangsteilnehmer.
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| colspan="3" | II. Abteilung: Hier lag der Schwerpunkt auf der fachspezifischen Motoren- und Technikausbildung. Die Soldaten lernten an Schnittmodellen und realen Aggregaten die Wartung der Diesel- und Elektromotoren.
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| 09/1943 - 05/1945 || colspan="3" | Fregattenkapitän (Ing.) Heinrich Schmidt
 
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| colspan="3" | Schulungsfahrzeuge: Als stationäres Schulboot diente in Neustadt das berühmte [[U 48]], auf dem die angehenden Techniker die Handgriffe unter Realbedingungen übten, ohne dass das Boot für Frontfahrten eingesetzt wurde.
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 
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| colspan="3" | Die 3. U.L.D. war eng in das System des Höheren Kommandos der Unterseebootsausbildung (H.K.U.) eingebunden, um den hohen Bedarf an technisch versiertem Personal für die neuen U-Boot-Typen (wie Typ XXI) in der Endphase des Krieges zu decken.
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| BArch RM 123 || colspan="3" | Akten der 3. Unterseeboot-Lehrdivision (U.L.D.). Beinhaltet Stoffpläne für die technische Ausbildung am Typ XXI und Berichte über den Schulbetrieb in Neustadt.
 
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| BArch RM 92 || colspan="3" | Unterlagen des Höheren Kommandeurs der Unterseeboot-Ausbildung (H.K.U.) zur personellen und materiellen Ausstattung der Division.
 
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalunterlagen des Fregattenkapitäns (Ing.) Heinrich Schmidt und weiterer Lehr-Offiziere der 3. U.L.D.
 
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| 00.09.1943 - 08.05.1945 || Fregattenkapitän (Ing.) Heinrich Schmidt
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. || colspan="3" | "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel zur Gliederung der technischen Fachschulen).
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| Rössler, Eberhard || colspan="3" | "Geschichte des deutschen U-Bootbaus" (Details zur Ausbildung an den Antriebsanlagen der Elektro-Boote).
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| Busch, Rainer / Röll, Hans-Joachim || colspan="3" | "Der U-Boot-Krieg 1939-1945" (Informationen zur Struktur der Lehrdivisionen in der Ostsee).
 
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| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
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Aktuelle Version vom 15. Februar 2026, 18:05 Uhr

!!! Bitte unbedingt die Anmerkungen beachten Klick hier → Anmerkungen für Kriegsschiffe !!!
Dienststelle 3. Unterseeboot-Lehrdivision (3. U.L.D.)
Die 3. Unterseeboot-Lehrdivision war die "technische Schmiede" der späten Kriegsjahre in der westlichen Ostsee. Während andere Divisionen taktische Schwerpunkte setzten, war die 3. U.L.D. das Zentrum für die Ausbildung des Personals, das im Bootbauch die komplexen Antriebsanlagen bediente.
Standorte und Geschichte
Aufstellung: Gegründet im September 1943 in Neustadt in Holstein. Die Division unterstand dem Höheren Kommando der Unterseebootausbildung (H.K.U.) und blieb bis zum Kriegsende im Mai 1945 an diesem Standort aktiv.
Auftrag: Der Fokus lag massiv auf der technischen Unterweisung. Hier wurden Maschinisten, Motorenwärter und spezialisiertes technisches Personal ausgebildet, insbesondere für die neuen Elektro-Boote vom Typ XXI.
Schulungsbetrieb: Zur praktischen Handhabung diente in Neustadt das berühmte U 48 als stationäres Schulboot. Hier übten die Techniker die Handgriffe unter Realbedingungen, ohne dass das Boot für Frontfahrten eingesetzt wurde.
Gliederung der Abteilungen
I. Abteilung: Zuständig für die administrative Führung und die allgemeine militärische Ausbildung der technischen Lehrgangsteilnehmer.
II. Abteilung: Fachspezifische Motoren- und Technikausbildung. Die Soldaten lernten an Schnittmodellen und realen Aggregaten die Wartung und Instandsetzung der Diesel- und Elektromotoren.
Verbund: Die Division war eng in das H.K.U.-System eingebunden, um den enormen Bedarf an versierten Technikern für die Endphase des Seekrieges und die neuen U-Boot-Generationen zu decken.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Technischer Vorsprung: Die Ausbildung an der 3. U.L.D. war Voraussetzung für den Dienst auf den modernen Typ XXI Booten, deren elektrische Anlagen weitaus höhere Anforderungen an das Personal stellten als die klassischen Typ VII Boote.
Erhalt der Einsatzkraft: Durch den Drill an Realmodellen wurde sichergestellt, dass technische Ausfälle auf See durch die Besatzung selbst behoben werden konnten, was die Autarkie der Boote im Einsatz erhöhte.
Kommandeure
09/1943 - 05/1945 Fregattenkapitän (Ing.) Heinrich Schmidt
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 123 Akten der 3. Unterseeboot-Lehrdivision (U.L.D.). Beinhaltet Stoffpläne für die technische Ausbildung am Typ XXI und Berichte über den Schulbetrieb in Neustadt.
BArch RM 92 Unterlagen des Höheren Kommandeurs der Unterseeboot-Ausbildung (H.K.U.) zur personellen und materiellen Ausstattung der Division.
BArch PERS 6 Personalunterlagen des Fregattenkapitäns (Ing.) Heinrich Schmidt und weiterer Lehr-Offiziere der 3. U.L.D.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel zur Gliederung der technischen Fachschulen).
Rössler, Eberhard "Geschichte des deutschen U-Bootbaus" (Details zur Ausbildung an den Antriebsanlagen der Elektro-Boote).
Busch, Rainer / Röll, Hans-Joachim "Der U-Boot-Krieg 1939-1945" (Informationen zur Struktur der Lehrdivisionen in der Ostsee).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132