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Schiffsstammdivision der Nordsee: Unterschied zwischen den Versionen

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| style="width:2%" | 1920 erging die Ermächtigung an die beiden Marinestationen, sogenannte Schiffsstammdivisionen (auch Schiffsstammdivisionen) als selbstständige Marineteile an Land einzurichten, welche die Aufgabe hatten, den Offiziersnachwuchs auszubilden. Die Divisionen erhielten unterschiedliche Kompanien, später Abteilungen.
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| style="width:2%" | Für die Marinestation der Nordsee wurden die ehemalige II. Matrosendivision, die II. Werftdivision, die II. Torpedodivision, die Minenabteilung, die Marine-Luftschiffabteilung, die Marine-Landfliegerabteilung und die II. Seeflieger-Abteilung zur Bildung der Schiffsstammdivision der Nordsee (S.D.N.) in Wilhelmshaven herangezogen. Die Schiffsstammdivision der Nordsee wurde mit dem 31.03.1935 aufgelöst und der Stab kam zum II. Admiral der Nordsee.
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! '''Schiffsstammdivision der Nordsee
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| colspan="3" | Status: Zentrale Ausbildungsbehörde für den Offiziersnachwuchs und die Stammformation für die späteren Schiffsstammabteilungen.
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| colspan="3" | Personalhistorische Einordnung: In den Stammrollen (BArch RM 121/642) markiert die S.D.N. für die frühen Jahrgänge die Heimatdienststelle während der Ausbildung. Die Einbeziehung der Torpedodivision in die S.D.N. sicherte zudem den Erhalt technischen Fachwissens für die spätere Torpedowaffe der U-Boote.
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Aktuelle Version vom 9. Februar 2026, 13:20 Uhr

Datenblatt Schiffsstammdivision der Nordsee
Die Schiffsstammdivision der Nordsee war die übergeordnete Verwaltungs- und Kommandobehörde für alle Schiffsstammabteilungen im Bereich der Marinestation der Nordsee. Sie regelte den gesamten personellen Zustrom und die infanteristische Basisausbildung für das Gebiet der Deutschen Bucht.
Historischer Kontext & Organisation
Anfang: Einrichtung im Jahr 1920 in Wilhelmshaven als selbstständiger Marineteil. Sie entstand durch die Zusammenführung zahlreicher spezialisierter Einheiten der kaiserlichen Marine, darunter die II. Matrosendivision, II. Werftdivision, II. Torpedodivision sowie Luftschiff- und Fliegerabteilungen.
Status: Zentrale Ausbildungsbehörde für den Offiziersnachwuchs und die Stammformation für die späteren Schiffsstammabteilungen.
Aufgaben: Administrative Führung und militärische Grundschulung des Personals. Die Division gliederte sich zunächst in Kompanien, später in Abteilungen.
Ende: Die Schiffsstammdivision der Nordsee wurde am 31.03.1935 offiziell aufgelöst. Ihr Stab wurde in die Dienststelle des 2. Admirals der Nordsee integriert, der fortan die Ausbildungsleitung übernahm.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Kaderschmiede der Reichsmarine: Da die Division die Ausbildung des Offiziersnachwuchses koordinierte, durchliefen fast alle späteren U-Boot-Führungskräfte der Crew-Jahrgänge vor 1935 die administrativen Strukturen dieser Dienststelle.
Personalhistorische Einordnung: In den Stammrollen (BArch RM 121/642) markiert die S.D.N. für die frühen Jahrgänge die Heimatdienststelle während der Ausbildung. Die Einbeziehung der Torpedodivision in die S.D.N. sicherte zudem den Erhalt technischen Fachwissens für die spätere Torpedowaffe der U-Boote.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 / 162 Dienstvorschriften und Erlasse zur Bildung der Schiffsstammdivisionen aus kaiserlichen Formationen (1920)
BArch RM 3 / 1024 Akten des Reichsmarineamtes über die Organisation der S.D.N. in Wilhelmshaven und deren Auflösung 1935
BArch RM 121 / 642 Personalstammrollen der frühen Reichsmarine mit Nachweisen über die Zuteilung zur Schiffsstammdivision der Nordsee
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H.: Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band II, Kapitel zur Entwicklung der Bodenorganisation aus der Reichsmarine)
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht (Band 14, zur systematischen Übersicht der Divisionen und Abteilungen)
Hildebrand, Hans H.: Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien (Kontext zur Umstrukturierung der Marineämter am Standort Wilhelmshaven)
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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