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12. Vorpostenflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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Aufgestellt am 26.09.1939 in Wesermünde aus 12 Küstenfrachtschiffen. Die Flottille wurde zum Vorpostendienst in der Nordsee (Wesermünde) eingesetzt, ab 1940 zum Geleit- und Minensuchdienst im Bereich der Deutschen Bucht. (Stützpunkte einzelner Gruppen in Esbjerg, Hörnum, Tönning, Cuxhaven, Wesermünde, Norderney, Terschelling, Borkum). Sie unterstand dabei dem Führer der Vorpostenboote Nord. Nach und nach aufgeteilt in 8 Gruppen. Nach dem Krieg wurd der Rest der Flottille von der GM/SA übernommen.
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'''Boote der Flottille:'''
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Vp. 1201, Vp. 1202, Vp. 1204, Vp. 1205, Vp. 1206, Vp. 1207, Vp. 1208, Vp. 1209, Vp. 1210, Vp. 1211, Vp. 1212, Vp. 1213, Vp. 1214,
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! Datenblatt
Vp. 1215, Vp. 1216, Vp. 1217, Vp. 1218, Vp. 1219, Vp. 1220, Vp. 1221, Vp. 1222, Vp. 1223, Vp. 1224, Vp. 1225, Vp. 1226, Vp. 1227,
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! '''12. Vorpostenflottille'''
 
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Vp. 1228, Vp. 1229, Vp. 1230, Vp. 1231, Vp. 1232, Vp. 1233, Vp. 1234, Vp. 1235, Vp. 1236, Vp. 1237, Vp. 1238, Vp. 1239, Vp. 1240,
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| colspan="3" | Die 12. Vorpostenflottille war ein zentraler Sicherungsverband der Kriegsmarine, der für den weiträumigen Vorposten- und Geleitdienst in der Deutschen Bucht verantwortlich war.
 
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! colspan="3" | Aufstellung und Zusammensetzung
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| colspan="3" | Die Flottille wurde am 26.09.1939 in Wesermünde mobilgemacht. Im Gegensatz zu vielen anderen Vorpostenverbänden bestand ihr Kern aus 12 Küstenfrachtschiffen, die für den militärischen Sicherungsdienst umgerüstet wurden. Die Einheit unterstand dem Führer der Vorpostenboote Nord.
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| colspan="3" | Vorpostendienst: Zunächst wurde die Flottille zum reinen Vorpostendienst in der Nordsee mit Schwerpunkt Wesermünde eingesetzt.
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| colspan="3" | Geleit- und Minensuchdienst: Ab 1940 erweiterte sich das Aufgabengebiet auf den Geleit- und Minensuchdienst im gesamten Bereich der Deutschen Bucht. Dies war entscheidend für die Sicherung der Auslaufwege der U-Boote.
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| colspan="3" | Dezentrale Struktur: Um das große Seegebiet effektiv zu sichern, wurde die Flottille nach und nach in acht Gruppen aufgeteilt. Diese operierten von zahlreichen Stützpunkten aus, darunter Esbjerg, Hörnum, Tönning, Cuxhaven, Wesermünde, Norderney, Terschelling und Borkum.
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| colspan="3" | Die 12. Vorpostenflottille stellte durch ihre weitreichende Präsenz an der gesamten Nordseeküste sicher, dass U-Boote beim Passieren der Küstengewässer und während ihrer Erprobungsphasen vor feindlichen Angriffen und Minen geschützt waren. Die Gruppen in den verschiedenen Stützpunkten koordinierten die lokalen Geleite und hielten die Fahrrinnen für die frontreifen Einheiten frei.
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| Bundesarchiv, Signatur RM 65 || colspan="3" | Vorpostenflottillen der Kriegsmarine. [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/| Invenio Online-Recherche]. Enthält die Kriegstagebücher mit den Berichten der einzelnen Gruppen.
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| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Sicherungsflott/VFlottillen/12VFlott.htm| → 12. Vorpostenflottille]
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Aktuelle Version vom 1. Februar 2026, 14:07 Uhr

Datenblatt 12. Vorpostenflottille
Die 12. Vorpostenflottille war ein zentraler Sicherungsverband der Kriegsmarine, der für den weiträumigen Vorposten- und Geleitdienst in der Deutschen Bucht verantwortlich war.
Aufstellung und Zusammensetzung
Die Flottille wurde am 26.09.1939 in Wesermünde mobilgemacht. Im Gegensatz zu vielen anderen Vorpostenverbänden bestand ihr Kern aus 12 Küstenfrachtschiffen, die für den militärischen Sicherungsdienst umgerüstet wurden. Die Einheit unterstand dem Führer der Vorpostenboote Nord.
Einsatz und Aufgaben
Vorpostendienst: Zunächst wurde die Flottille zum reinen Vorpostendienst in der Nordsee mit Schwerpunkt Wesermünde eingesetzt.
Geleit- und Minensuchdienst: Ab 1940 erweiterte sich das Aufgabengebiet auf den Geleit- und Minensuchdienst im gesamten Bereich der Deutschen Bucht. Dies war entscheidend für die Sicherung der Auslaufwege der U-Boote.
Dezentrale Struktur: Um das große Seegebiet effektiv zu sichern, wurde die Flottille nach und nach in acht Gruppen aufgeteilt. Diese operierten von zahlreichen Stützpunkten aus, darunter Esbjerg, Hörnum, Tönning, Cuxhaven, Wesermünde, Norderney, Terschelling und Borkum.
Bedeutung für die U-Boot-Waffe
Die 12. Vorpostenflottille stellte durch ihre weitreichende Präsenz an der gesamten Nordseeküste sicher, dass U-Boote beim Passieren der Küstengewässer und während ihrer Erprobungsphasen vor feindlichen Angriffen und Minen geschützt waren. Die Gruppen in den verschiedenen Stützpunkten koordinierten die lokalen Geleite und hielten die Fahrrinnen für die frontreifen Einheiten frei.
Das Ende und Nachkriegszeit
Nach der Kapitulation im Mai 1945 wurde der verbliebene Rest der Flottille geschlossen in den Deutschen Minenräumdienst (GMSA) übernommen. Aufgrund ihrer detaillierten Revierkenntnisse an der gesamten Nordseeküste leisteten die Schiffe und Besatzungen unter britischer Aufsicht einen wesentlichen Beitrag zur Säuberung der Seewege von Minensperren.
Quellenangabe
Bundesarchiv, Signatur RM 65 Vorpostenflottillen der Kriegsmarine. Invenio Online-Recherche. Enthält die Kriegstagebücher mit den Berichten der einzelnen Gruppen.
Lexikon der Wehrmacht → 12. Vorpostenflottille
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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