Aktionen

HMS Spey (K.246): Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
'''<small>!!! Bitte unbedingt die Anmerkungen beachten [[Anmerkungen für Kriegsschiffe|Klick hier → Anmerkungen]] !!!</small>'''
+
{| style="background-color:#FFFFE0; border:3px double black; width:100%; table-layout:fixed; border-collapse:separate; padding:10px; font-weight:normal;"
 
 
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:80%;align:center"
 
 
|-
 
|-
| style="width:2%" |
+
|
 +
{| class="wikitable" style="width:100%; table-layout:fixed; background-color:#FFFFE0; font-weight:normal;"
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Die '''HMS SPEY (K.246)''' war eine Fregatte der River-Klasse der britischen Royal Navy.
+
| style="width:25%" |
 +
| style="width:75%" |
 +
|-
 +
! Schiffstyp
 +
! Fregatte HMS Spey (K.246)
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Die HMS Spey war eine Fregatte der River-Klasse, die speziell für den Geleitschutz und die U-Boot-Bekämpfung im Nordatlantik entwickelt wurde. Sie zeichnete sich durch eine hohe Seeausdauer und eine starke Bewaffnung gegen getauchte Ziele aus. Nach dem Krieg diente sie als U-Boot-Unterstützungsschiff in der ägyptischen Marine.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Baudaten & Technische Daten
 
|-
 
|-
 
| ||
 
| ||
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Der Kiel der Fregatte wurde am 18.07.1941 bei Smiths Dock Co. in South Bank-on-Tees gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 18.12.1941 und die Indienststellung am 19.05.1942.
+
| Bauwerft: || colspan="3" | Smiths Dock Company, South Bank-on-Tees.
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Das Schiff hatte eine Verdrängung von 1.390 ts. Es war 91,82 m lang, 11,13 m breit und hatte einen Tiefgang von 2,74 m. Die 2 x Admiralty 3-Trommelkessel mit Dreifach-Expansion erzeugte eine Leistung von 5.500 PS. Sie konnten das Schiff auf bis zu 20 kn (37,0 km/h) beschleunigen. Die Besatzungsstärke betrug 107 Mann.
+
| Kiellegung: || colspan="3" | 18.07.1941.
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Bewaffnet war die Spey mit: 2 × 1 - 102 mm/40 Mk.XIX-Kanonen, bis zu 10 x 20 mm Oerlikon Flak, 1 × [[Hedgehog]], Wabowerfer mit bis zu 150 [[Wasserbombe|Wasserbomben]].
+
| Stapellauf: || colspan="3" | 18.12.1941.
 
|-
 
|-
| ||  
+
| Indienststellung: || colspan="3" | 19.05.1942.
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | '''Einsatzgeschichte'''
+
| Tonnage: || colspan="3" | 1.370 ts (Standard) bis 1.830 ts (Maximal).
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Die Spey wurde ursprünglich dem Western Approaches Command für Konvoi-Verteidigungsaufgaben zugeteilt. Sie versah umfangreiche Dienste auf den Konvoirouten. Am 11.07.1942 war sie an der Versenkung von [[U 136]] beteiligt. Im Dezember 1942 wurde sie bei der Operation Torch zur Konvoisicherung und Unterstützung der Landungen in Italien, ins Mittelmeer entsandt. Anschließend kehrte sie zur den Konvoiaufgaben in den Atlantik zurück, wo sie bis Mai 1944 eingesetzt wurde. Anschließen erfolgte eine Überholung des Schiffes.
+
| Dimensionen: || colspan="3" | Länge: 91,30 m / Breite: 11,18 m / Tiefgang: 3,96 m.
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Nach der Überholung verlegte die Spey nach Ceylon und wurde Ende 1944 zur Konvoivsicherung und zur Unterstützung von Operationen in Burma eingesetzt. Im Januar 1945 beinhaltete dies die Unterstützung für Landungen an der Nordküste von Ramree Island. Im Juli 1945 war sie bereit, die geplanten Landeoperationen in Malaya zu unterstützen. Bei der Rückkehr nach Großbritannien wurde sie in Reserve versetzt.
+
| Besatzung: || colspan="3" | 107 Mann.
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Die Spey wurde im November 1948 an die ägyptische Marine verkauft. Sie wurde von Willougby (Plymouth) Ltd. umgerüstet und verlegte im April 1950 nach Ägypten. Während ihres Dienstes bei der ägyptischen Marine soll sie als U-Boot-Unterstützungsschiff eingesetzt worden sein bevor sie verschrottet werden.
+
| Maschine: || colspan="3" | 2 × Admiralty 3-Trommel-Kessel mit vertikaler Dreifachexpansion (5.500 PS).
 +
|-
 +
| Geschwindigkeit: || colspan="3" | 20 kn (ca. 37 km/h).
 
|-
 
|-
 
| ||
 
| ||
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Übersetzt aus dem englischen aus Wikipedia → [https://en.wikipedia.org/wiki/HMS_Spey_(K246) | HMS Spey (K.246)]
+
! colspan="3" | Bewaffnung & Ortung
 
|-
 
|-
 
| ||
 
| ||
 
|-
 
|-
 +
| Artillerie: || colspan="3" | 2 × 102 mm/40 Mk.XIX, bis zu 10 × 20 mm Oerlikon Flak.
 +
|-
 +
| U-Boot-Abwehr: || colspan="3" | 8 x Wabowerfer, 2 x Waboablaufschienen (150 Wasserbomben), Hedgehog-Werfer.
 +
|-
 +
| Ortung: || colspan="3" | Radar und Asdic (aktives Sonar).
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Einsatzgeschichte & Ende
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Nordatlantik: || colspan="3" | Zuteilung zum Western Approaches Command. Am 11.07.1942 maßgeblich an der Versenkung von [[U 136]] beteiligt. Im Februar 1944 Versenkung von [[U 406]] und [[U 713]].
 +
|-
 +
| Mittelmeer: || colspan="3" | Dezember 1942: Teilnahme an Operation Torch (Landung in Nordafrika) sowie Sicherung der Landungen in Italien.
 +
|-
 +
| Fernost: || colspan="3" | Nach Überholung 1944 Verlegung nach Ceylon. Unterstützung der Operationen in Burma (Ramree Island) und Vorbereitung für Landungen in Malaya.
 +
|-
 +
| Nachkriegsweg: || colspan="3" | 1948 Verkauf an Ägypten (Name: Rashid). Dort Verwendung als U-Boot-Unterstützungsschiff bis zur Verschrottung.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Spezifische Besonderheiten
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Hedgehog: || colspan="3" | Die Spey gehörte zu den Einheiten, die frühzeitig mit dem Hedgehog-Werfer (Igel) ausgerüstet wurden, der Salven von Kontaktminen nach vorne schoss.
 +
|-
 +
| Taktik: || colspan="3" | Als Teil der Escort Group B6 spezialisierte sich die Spey auf die Verfolgung von U-Booten, die versuchten, Geleitzüge durch Unterwasser-Angriffe zu infiltrieren.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Quellenverweise - [https://www.nationalarchives.gov.uk | The National Archives (TNA)] & [https://invenio.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| TNA ADM 199/1930 || colspan="3" | Reports of Proceedings: Anti-Submarine Actions (U-Jagd Berichte der HMS Spey 1942-1944).
 +
|-
 +
| TNA ADM 1/12061 || colspan="3" | Records of the Admiralty (Dokumentation zur Übertragung des Schiffes an die ägyptische Marine).
 +
|-
 +
| BArch RM 7 || colspan="3" | Seekriegsleitung (Meldungen über Konvoigefechte und U-Boot-Verluste durch britische Fregatten).
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Literaturverweise
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Lenton, H. T. || colspan="3" | "British & Empire Warships of the Second World War" (Technische Details der River-Klasse).
 +
|-
 +
| Rohwer, Jürgen || colspan="3" | "Chronology of the War at Sea 1939–1945" (Einsätze der Escort Groups).
 +
|-
 +
| Mason, Geoffrey B. || colspan="3" | "Service Histories of Royal Navy Warships in World War 2" (Umfassende Einsatzchronik der HMS Spey).
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| style="text-align:center" colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
 +
|-
 +
! colspan="3" |
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 +
|-
 +
|}
 
|}
 
|}

Aktuelle Version vom 18. Februar 2026, 15:16 Uhr

Schiffstyp Fregatte HMS Spey (K.246)
Die HMS Spey war eine Fregatte der River-Klasse, die speziell für den Geleitschutz und die U-Boot-Bekämpfung im Nordatlantik entwickelt wurde. Sie zeichnete sich durch eine hohe Seeausdauer und eine starke Bewaffnung gegen getauchte Ziele aus. Nach dem Krieg diente sie als U-Boot-Unterstützungsschiff in der ägyptischen Marine.
Baudaten & Technische Daten
Bauwerft: Smiths Dock Company, South Bank-on-Tees.
Kiellegung: 18.07.1941.
Stapellauf: 18.12.1941.
Indienststellung: 19.05.1942.
Tonnage: 1.370 ts (Standard) bis 1.830 ts (Maximal).
Dimensionen: Länge: 91,30 m / Breite: 11,18 m / Tiefgang: 3,96 m.
Besatzung: 107 Mann.
Maschine: 2 × Admiralty 3-Trommel-Kessel mit vertikaler Dreifachexpansion (5.500 PS).
Geschwindigkeit: 20 kn (ca. 37 km/h).
Bewaffnung & Ortung
Artillerie: 2 × 102 mm/40 Mk.XIX, bis zu 10 × 20 mm Oerlikon Flak.
U-Boot-Abwehr: 8 x Wabowerfer, 2 x Waboablaufschienen (150 Wasserbomben), Hedgehog-Werfer.
Ortung: Radar und Asdic (aktives Sonar).
Einsatzgeschichte & Ende
Nordatlantik: Zuteilung zum Western Approaches Command. Am 11.07.1942 maßgeblich an der Versenkung von U 136 beteiligt. Im Februar 1944 Versenkung von U 406 und U 713.
Mittelmeer: Dezember 1942: Teilnahme an Operation Torch (Landung in Nordafrika) sowie Sicherung der Landungen in Italien.
Fernost: Nach Überholung 1944 Verlegung nach Ceylon. Unterstützung der Operationen in Burma (Ramree Island) und Vorbereitung für Landungen in Malaya.
Nachkriegsweg: 1948 Verkauf an Ägypten (Name: Rashid). Dort Verwendung als U-Boot-Unterstützungsschiff bis zur Verschrottung.
Spezifische Besonderheiten
Hedgehog: Die Spey gehörte zu den Einheiten, die frühzeitig mit dem Hedgehog-Werfer (Igel) ausgerüstet wurden, der Salven von Kontaktminen nach vorne schoss.
Taktik: Als Teil der Escort Group B6 spezialisierte sich die Spey auf die Verfolgung von U-Booten, die versuchten, Geleitzüge durch Unterwasser-Angriffe zu infiltrieren.
Quellenverweise - | The National Archives (TNA) & | Invenio Online-Recherche
TNA ADM 199/1930 Reports of Proceedings: Anti-Submarine Actions (U-Jagd Berichte der HMS Spey 1942-1944).
TNA ADM 1/12061 Records of the Admiralty (Dokumentation zur Übertragung des Schiffes an die ägyptische Marine).
BArch RM 7 Seekriegsleitung (Meldungen über Konvoigefechte und U-Boot-Verluste durch britische Fregatten).
Literaturverweise
Lenton, H. T. "British & Empire Warships of the Second World War" (Technische Details der River-Klasse).
Rohwer, Jürgen "Chronology of the War at Sea 1939–1945" (Einsätze der Escort Groups).
Mason, Geoffrey B. "Service Histories of Royal Navy Warships in World War 2" (Umfassende Einsatzchronik der HMS Spey).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132