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7. Torpedobootsflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die 7. Torpedobootsflottille wurde am 10.09.1920 in Swinemünde aus der bisherigen I. (Ostsee)-Minensuchflottille aufgestellt. Am 24.09.1933 erfolgte ihre Auflösung. Die zur Flottille ursprünglich zählende 1. und 2. Torpedobootshalbflottille wurden unter die Führung des Führers der Torpedoboote gestellt.
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| colspan="3" | Die 7. Torpedobootsflottille war ein operativer Kampfverband der Kriegsmarine, der primär in der Nordsee, im Ärmelkanal und später in der Ostsee eingesetzt wurde. Sie war ein zentraler Bestandteil der Sicherungs- und Angriffsverbände gegen alliierte Geleitzüge und Landungsoperationen.
 
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| colspan="3" | Am 01.06.1940 wurde aus ehemaligen norwegischen Torpedobooten eine neue 7. Torpedobootsflottille aufgestellt. Eingesetzt wurde sie von Juni bis August 1940 im Geleitdienst im Skagerrak, Kattegatt und in südnorwegischen Gewässern. Ab Juli 1940 Ausbildung. Die Flottille wurde am 30. November 1940 bereits wieder aufgelöst. Zur Flottille gehörten die Boote: Tiger, Panther, Leopard, Löwe. Mit Auflösung der Flottille Dezember 1940 traten alle 4 Boote als Torpedofangboote zur [[27. U-Flottille]].
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| colspan="3" | Die Flottille wurde im Juni 1940 in Rotterdam (Niederlande) aufgestellt, um die Küstensicherung und Geleitzugsicherung nach dem Westfeldzug zu verstärken. Ihre Einsatzhäfen wechselten im Laufe des Krieges je nach strategischer Notwendigkeit, darunter Boulogne in Frankreich, Kiel und später Swinemünde im Ostseeraum.
 
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| colspan="3" | 00.06.1940 - 00.08.1940: Geleitdienst in Kattegatt, Skagerak und vor Südnorwegen.
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| colspan="3" | Die Flottille bestand aus modernen, wendigen Torpedobooten der Kriegsmarine. Zum Einsatz kamen primär die Boote vom Typ 1935 und Typ 1937 (beispielsweise T 2, T 5, T 8, T 11, T 12). Diese Schiffe waren bewaffnet mit 10,5 cm Geschützen, 3,7 cm Flak und bis zu sechs 53,3 cm Torpedorohren. Die Besatzungen waren hochspezialisiert und bestanden aus erfahrenem Personal, das seine Ausbildung in den Schiffsstammabteilungen und an den Waffenschulen absolviert hatte.  
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Aktuelle Version vom 1. Februar 2026, 09:39 Uhr

Datenblatt 7. Torpedobootsflottille
Die 7. Torpedobootsflottille war ein operativer Kampfverband der Kriegsmarine, der primär in der Nordsee, im Ärmelkanal und später in der Ostsee eingesetzt wurde. Sie war ein zentraler Bestandteil der Sicherungs- und Angriffsverbände gegen alliierte Geleitzüge und Landungsoperationen.
Aufstellung und Standorte
Die Flottille wurde im Juni 1940 in Rotterdam (Niederlande) aufgestellt, um die Küstensicherung und Geleitzugsicherung nach dem Westfeldzug zu verstärken. Ihre Einsatzhäfen wechselten im Laufe des Krieges je nach strategischer Notwendigkeit, darunter Boulogne in Frankreich, Kiel und später Swinemünde im Ostseeraum.
Einheiten und Ausrüstung
Die Flottille bestand aus modernen, wendigen Torpedobooten der Kriegsmarine. Zum Einsatz kamen primär die Boote vom Typ 1935 und Typ 1937 (beispielsweise T 2, T 5, T 8, T 11, T 12). Diese Schiffe waren bewaffnet mit 10,5 cm Geschützen, 3,7 cm Flak und bis zu sechs 53,3 cm Torpedorohren. Die Besatzungen waren hochspezialisiert und bestanden aus erfahrenem Personal, das seine Ausbildung in den Schiffsstammabteilungen und an den Waffenschulen absolviert hatte.
Operationen und Taktik
Die Flottille war an zahlreichen Gefechten beteiligt. Im Ärmelkanal operierte sie oft im Verband mit anderen Sicherungsstreitkräften (wie der 2. Räumbootsflottille oder Einheiten des Führer der Vorpostenboote West) gegen britische Schnellboote und Zerstörer.
Geleitschutz: Sie schützte wichtige Küstentransporte und Geleite für aus- und einlaufende U-Boote.
Minenoperationen: Die Boote wurden auch für offensive Minenlegeoperationen vor der britischen Küste eingesetzt.
Ende 1945
Im letzten Kriegsjahr verlegte die Flottille in die Ostsee, wo sie an der Evakuierung deutscher Soldaten und Zivilisten aus den Ostgebieten beteiligt war, bevor sie im Mai 1945 in dänischen Häfen kapitulierte.
Bedeutung für die Marine
Die 7. Torpedobootsflottille verkörperte die Offensive der kleinen Kampfverbände in der Kriegsmarine. Viele Offiziere, die hier als Wachoffizier dienten, brachten ihre taktischen Erfahrungen später in Admiralstabsdienststellen (wie der Marine-Kriegsakademie) ein oder übernahmen Kommandos auf U-Booten, wo sie das dort erlernte Wissen über Signaldienst und die Pistole 08 anwandten.
Quellenangabe
Bundesarchiv, Signatur RM 9 Torpedoboot-Flottillen. Invenio. Enthält die Kriegstagebücher und Einsatzberichte der 7. Torpedobootsflottille.
Lexikon der Wehrmacht → 7. Torpedobootsflottille
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