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3. U-Lehrdivision: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 28. Januar 2026, 18:39 Uhr

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Datenblatt: 3. U-Lehrdivision (3.U.L.D.)
Die 3. Unterseeboots-Lehrdivision (3. U.L.D.) war die "technische Schmiede" der späten Kriegsjahre. Während die 2. U.L.D. in Gotenhafen saß, war die 3. U.L.D. das Zentrum der Ausbildung in der westlichen Ostsee.
Standorte und Geschichte
Gegründet im September 1943 in Neustadt in Holstein. Sie blieb dort bis zum Kriegsende im Mai 1945 stationiert.
Aufgaben: Der Fokus lag massiv auf der technischen Unterweisung. Hier wurden vor allem die Männer ausgebildet, die tief im Bauch der Boote arbeiteten: Maschinisten, Motorenwärter und technisches Personal für die neuen Elektro-Boote (Typ XXI).
Unterstellung: Sie unterstand dem Höheren Kommando der Unterseebootsausbildung (H.K.U.).
Die Abteilungen
Die Division gliederte sich wie folgt:
I. Abteilung: Zuständig für die administrative Führung und die allgemeine militärische Ausbildung der technischen Lehrgangsteilnehmer.
II. Abteilung: Hier lag der Schwerpunkt auf der fachspezifischen Motoren- und Technikausbildung. Die Soldaten lernten an Schnittmodellen und realen Aggregaten die Wartung der Diesel- und Elektromotoren.
Schulungsfahrzeuge: Als stationäres Schulboot diente in Neustadt das berühmte U 48, auf dem die angehenden Techniker die Handgriffe unter Realbedingungen übten, ohne dass das Boot für Frontfahrten eingesetzt wurde.
Die 3. U.L.D. war eng in das System des Höheren Kommandos der Unterseebootsausbildung (H.K.U.) eingebunden, um den hohen Bedarf an technisch versiertem Personal für die neuen U-Boot-Typen (wie Typ XXI) in der Endphase des Krieges zu decken.
Kommandeure:
00.09.1943 - 08.05.1945 Fregattenkapitän (Ing.) Heinrich Schmidt
Alle Angaben ohne Gewähr !!!
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